Geschichte

Geschichte Genossenschaft für Alterswwohnungen
 

Geschichte der Genossenschaft für Alterswohnungen Freienbach

Ab 1980 plante die Gemeinde auf der Pfarrmatte in Freienbach ein Alters- und Pflegeheim. Gleichzeitig wurde der Ruf nach altersgerechten Wohnungen laut. Der damalige Präsident des Ortsvereins Leutschering beantragte bei der katholischen
Kirchgemeinde, dass sich der Kirchenrat dieses Themas annehme. Der Kirchenrat beauftragte ein Architekturbüro, ein Projekt auszuarbeiten. Eine Arbeitsgruppe sollte einen Vorschlag für eine Trägerschaft machen.

Die Genossenschaft für Alterswohnungen Freienbach (AWF) wurde am 29. Oktober 1984 offiziell gegründet. Gemäss Statuten bezweckt sie, für betagte Mitglieder aus der Gemeinde Freienbach altersgerechte, preisgünstige Wohnungen zu erstellen und zu vermieten.

Pfarrmatte 3
Ab November 1984 nahm der Vorstand die Arbeit auf und übernahm die Projektstudie des Architekten zur Weiterbearbeitung. Mit der Pfarrpfrundstiftung wurde ein bis heute geltender Baurechtsvertrag abgeschlossen. An der Generalversammlung im Jahr 1986 genehmigten die Genossenschafter den Bau des Hauses Pfarrmatte 3 mit 17 Wohnungen. Im Juli 1987 zogen die ersten Mieter ein.

Pfarrmatte 5
Da die Wohnungen des ersten Hauses sehr schnell vermietet waren, plante man einen weiteren Bau. Mit der Pfarrpfrundstiftung konnte eine Erweiterung des Baurechtsvertrags abgeschlossen werden. Im April 1995 war die Pfarrmatte 5 mit 18 Wohnungen bezugsbereit.

Die Nachfrage nach Alterswohnungen war immer noch gross. Auf der Suche nach Bauland in anderen Teilen der Gemeinde Freienbach nahm die Genossenschaft Kontakt mit dem Kloster Einsiedeln auf. Das Resultat dieser Verhandlungen war ein Baurechtsvertrag im Bereich der alten Seidenfabrik, der SIDI, in Pfäffikon.

Oberwacht 5/7/9
Aufgrund der Grösse des Bauareals musste ein Gestaltungsplan gemacht werden, der im zweiten Anlauf genehmigt wurde. Anschliessend erteilte die Gemeinde die Baubewilligung. Ab Februar bis Juli 2001 erfolgte etappenweise der Einzug der Mieter in die drei Häuser (Oberwacht 9 mit 16, Oberwacht 7 mit 16 und Oberwacht 5  mit 6 Wohnungen).

Im Haus Oberwacht 5 mietete die Gemeinde Freienbach eine ganze Etage, um eine Pflegewohngruppe zu führen. In der Oberwacht 7 wurde ein Gemeinschaftsraum (SIDI-Treff) eingerichtet. Dieser ist nicht nur Treffpunkt der Mieter, sondern auch Ausstellungsraum und kann von den Bewohnern für Geburtstagfeiern und andere familiäre Anlässe gemietet werden.

Oberwacht 3
Bereits kurz nach der Einweihung der ersten Etappe an der Oberwacht wurde die Erweiterung mit dem Haus Oberwacht 3 (15 Wohnungen) in Angriff genommen. Der Bezug der Wohnungen erfolgte im August 2006.

Ende Oktober 2009 fand die Feier zum 25 Jahre-Jubiläum der AWF im Gemeinschaftszentrum in Freienbach statt. Alle Mieterinnen und Mieter waren zum Mittagessen eingeladen. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums im Jahr 2014 wurden alle an der Generalversammlung teilnehmenden Mitglieder mit einer speziellen Flasche Wein überrascht.

Im April 2015 übernahm Christoph Müller das Präsidium der AWF von Roman Hug, der seit Bestehen der Genossenschaft das Amt innehatte. Im Haus Oberwacht 5 löste die Gemeinde Freienbach im Jahr 2015 die Pflegewohngruppe auf und kündigte die Räumlichkeiten. Daraufhin wurde die ganze Etage umgebaut. Es entstanden 4 zusätzliche Wohnungen, die im März 2016 vermietet wurden.

Rebmattli 
Seit dem Jahr 2007 war der Vorstand der AWF auf der Suche nach geeignetem Bauland in der Gemeinde Freienbach, um weitere altersgerechte Wohnungen erstellen zu können. An der Generalversammlung im April 2015 konnte eine erste Information gegeben werden, dass die Familie Marggi bereit sei, im Zentrum von Wilen (Rebmattli) Land für den Bau von Alterswohnungen zur Verfügung zu stellen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung im Herbst 2015 genehmigten die Genossenschafter ein Projekt. Seither läuft das Baugenehmigungsverfahren.
Genossenschaft für Alterswohnungen Freienbach, Oberwacht 5, 8808 Pfäffikon SZ